CDU Bezirksverband Südwestfalen
Machen, worauf es ankommt.

CDU Südwestfalen möchte Perspektive für den Wald  in der Region stärken

Aus gleich ganz verschiedenen Gründen hatte die CDU Südwestfalen den Leiter des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland, Jörn Hevendehl, zur jährlichen Klausurtagung eingeladen. 51 Prozent der Fläche in Südwestfalen besteht aus Wald. Davon sind 25 Prozent als "Kahlflächen" ausgewiesen, machte Hevendehl deutlich, wie der aktuelle Zustand in der Region ist. Mit Blick auf ganz NRW kann in diesem Zusammenhang von der "Grüne Lunge" für das ganze Land gesprochen werden. Neben den Starkregenereignissen, wodurch viele Wege beschädigt worden sind, haben insbesondere Sturmschäden und der Borkenkäfer dafür gesorgt, dass der Wald stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Betroffen ist hierdurch das gesamte ökologische System.

 

Wie geht es nun weiter? Klaus Kaiser, CDU-Bezirksvorsitzender aus Arnsberg, machte deutlich, dass "wir eine Verantwortung für die nachfolgende Generation, für die Umwelt, aber auch für die Waldbesitzer haben, denn 77 Prozent der Fläche ist in privater Hand." Hierzu seien Hilfestellungen nötig, die das Land mit dem Waldbaukonzept NRW vorgelegt hat. Thorsten Schick, stellvertretender Vorsitzender, ergänzt: "Wir wissen um die Ökosystemleistungen des Waldes für das Klima mit Blick auf CO2. Es ist aber auch wichtig für verschiedene andere Funktionen wie z. B. den Wasserhaushalt." Einig war man sich, dass Holz nachhaltig in der Region insbesondere im Baubereich genutzt werden solle. Die Kompetenz der Region müsse stärker für innovative Produkte genutzt werden.